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| MMS: Der Durchbruch: Ein einfaches Mineralpräparat wirkt wahre Wunder bei Malaria, Aids und vielen anderen Krankheiten
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Behutsamer Umgang mit einem sehr effektiven "Helfer"
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Das Buch von Jim Humble hat mich sehr berührt, weil er sehr glaubwürdig schildert, wie er selbst diese Möglichkeit der Selbsttherapie entdeckt und an andere weitergegeben hat. Verständlich ist auch sein Anliegen, dieses Wissen nicht in Händen von Leuten zu lassen, die nur überlegen, wie sie wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen können.
Er möchte, das möglichst viele Menschen über den Nutzen von MMS Bescheid wissen und damit umgehen können. Sein besonders Anliegen sind außerdem die Ärmsten der Armen in Afrika, die oft wegen Malaria oder Aids nicht in der Lage sind, ihre Familie zu ernähren.
Allerdings habe ich bei der Lektüre von Kommentaren in den Rezensionen und auch in Selbsthilfe-Foren einige Missverständnisse entdeckt.
Daher möchte ich klarstellen, dass man Natriumchlorit (NaClO²) erhält, wenn man im Internet MMS bestellt. Das ist ein sehr giftiges Mittel zum Entkeimen von Wasser. Und als solches ist es zugelassen. Man muss so vorsichtig damit sein, dass man nicht einmal die Dämpfe einatmen darf. Und wenn irgendeine Stelle des Körpers mit einem Tropfen in Berührung kommt, muss man mit ganz viel Wasser spülen.
Daher versteht sich auch von selbst, dass Jim Humble an keiner Stelle empfohlen hat, dieses potente Mittel einfach einzunehmen. Und wir Deutschen können uns auch nicht vorstellen, dass die Amerikaner einfach ein paar Tropfen von dieser giftigen Substanz ins Wasser träufeln, um das Wasser dann ohne Bedenken zu trinken. Wir sind eher darauf gepolt, dass wir Wasser zunächst filtern und dann abkochen, wenn es nicht von vornherein als Trinkwasser gekennzeichnet ist.
Tatsache aber ist, dass die Entkeimung mit diesem Mittel weniger schädlich für den Körper ist als unsere Behandlung mit Chlor. Chlor bildet mindestens drei Karzinogene, so dass man in den USA sicherlich den Kopf schüttelt über unsere "Gedankenlosigkeit", unser Leitungswasser mit Chlor zu versetzen.
Was also entsteht, wenn man Natriumchlorit (NaClO²) mit Wasser bzw. einer Säure in Verbindung bringt? An dem leichten Chlorgeruch ist festzustellen, dass da etwas entweicht. Und tatsächlich bildet sich Chlordioxid. Dieses Chlordioxid hat es wirklich in sich. Man könnte es als ein Oxidationsmittel sehen, das die überraschende Eigenschaft hat, dass es sich auf die Keime spezialisiert, die uns schaden.
Das hängt damit zusammen, dass diese Keime keinen Sauerstoff für ihren Stoffwechsel benötigen. Man nennt sie anaerob. Daher bedeutet für sie auch der Stauerstoff eine Herausforderung. Aber das Chlordioxid ist als Oxidationsmittel eben noch stärker, so dass sie diesem nichts entgegenzuhalten haben. Das Chlordioxid entreißt ihnen ein Elektron - und die schädlichen Keime fallen in sich zusammen.
Die roten Blutkörperchen können nicht zwischen Sauerstoff und Chlordioxid unterscheiden, so dass sie das Chlordioxid überall dorthin transportieren, wo auch der Sauerstoff hingekommen wäre. Und die jeweiligen Erreger erleben eine "böse" Überraschung, wenn sie plötzlich mit dem Chlordioxid konfrontiert werden.
Natürlich könnte auch unser Körper keine allzu großen Mengen an Chlordioxid verkraften. Aber wenn man sich an die Einnahme-Anweisungen hält, kann man sicherstellen, dass man stets unterhalb der Grenze bleibt. Das Chlordioxid ist nämlich extrem instabil und zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Durch die Kombination mit der natürlichen Säure und der Verdünnung mit Wasser oder Saft zieht sich der Prozess der Umwandlung und Entstehung von Chlordioxid über mehrere Stunden hin. Das eine entsteht, während das andere bereits zerfällt.
Wenn Chlordioxid nicht zur Vernichtung von Keimen, zur Neutralisierung von Giften oder zur Bildung von Hypochloriger Säure verwendet wird, einer Säure, die unser Abwehrsystem gegen Keime zum Einsatz bringt, dann zerfällt es einfach in Chlor und Sauerstoff. Das Chlor sucht sich Natrium und wird damit zum Kochsalz, der Sauerstoff sucht sich Wasserstoff und bildet Wasser. Dieser Sauerstoff ist nicht mit dem aus der Atemluft zu verwechseln. Er entspricht eher dem verbrauchten, den wir ausatmen.
Das Chlordioxid wird den "guten" Keimen deswegen nicht gefährlich, weil seine elektrische Ladung geringer ist als die des Sauerstoffs. Und da die "guten" ja sowieso wissen, wie sie mit dem Sauerstoff umgehen müssen, ist für sie das Chlordioxid kein Problem.
Dieser Umstand ist wirklich ein Glück, denn auf diese Weise haben wir etwas in der Hand, was zwischen "guten" und "schlechten" Keimen unterscheiden kann und gegen das kein Krankheitserreger jemals eine Resistenz wird aufbauen können.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Jim Humble sogar von Erfolgen in der Krebstherapie berichtet. Und die logische Erklärung dafür könnte darin liegen, dass die Krebszellen, obwohl sie ursprünglich aus körpereigenen Zellen entstanden sind, die Sauerstoffatmung aufgegeben haben und inzwischen wie Einzeller "atmen"...
Hinzu kommt, dass das Mittel sehr preiswert ist. Trotzdem möchte ich die Euphorie insofern bremsen: Eine Dauerbehandlung mag für die Nachbarn von Jim Humble sinnvoll sein, weil sie in der Wüste womöglich keinen Zugang zu den nötigen Antioxidantien haben, die man für die Gesundherhaltung braucht. Aber wer wie wir hier die Möglichkeit hat, sich mit vielen frischen Früchten und anderen natürlichen Antioxidantien zu ernähren, der wird das MMS dann vielleicht doch lieber im Medizinschrank lassen und nur gelegentlich für akute Fälle hervorholen.
Man sollte in der Zeit der Einnahme weitgehend auf Antioxidantien verzichten. Einerseits vermeidet man damit, dass das Chlordioxid sich mit den Vitaminen beschäftigt statt mit unseren "Feinden", andererseits vergeuden wir dann auch unsere Vitamine nicht...
Es gibt Leute, die daher für die Dauer-Einnahme bei Gesunden vorschlagen, dass man 3 Tage MMS mit 4 Tagen Antioxidantien abwechselt...
Wichtig ist vielleicht noch: Auch unser Körper nutzt Oxidantien und Antioxidantien gleichermaßen. Nur sind die Antioxidantien bei uns ein wenig ins Zentrum der Aufmerksamkeit geraten. Aber der Körper hat schon immer beide Systeme genutzt und nur versucht, sie im Gleichgewicht zu halten. Unser Stoffwechsel ist auf die Möglichkeit der Oxidation angewiesen. Nur haben wir immer versucht, die auf diese Weise entstehenden freien Radikale durch Antioxidantien zu neutralisieren.
Es widerstrebt nun wirklich erst einmal, sich tatsächlich zu der Einnahme von freien Radikalen durchzuringen. Aber der Erfolg gibt Jim Humble Recht. Und wer auf diese Weise eine üble Krankheit losgeworden ist, kümmert sich nicht mehr um die Stimmen der Zweifler...
Eine Rezension von D. Edo >
vom 14. Januar 2010 | | |
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